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Es gibt viele Interessante Informationen über Kaffee. Hier haben wir einige nützliche Informationen für Sie bereitgestellt, die auch das ein oder andere Vorurteil aus dem Weg räumen.
 
 
 
Espresso – heiß wie die Hölle.
     
Espresso: klein, schwarz und stark. Einen Espresso - laut Lexikon „der Schnelle“ erkennt der Fachmann bereits an der Crema die Qualität des Kaffees.

Espresso ist eine Zubereitungsart von Kaffee, bei der Wasser mit hohem Druck durch sehr fein gemahlenes Kaffeemehl gepresst wird.
Das Verfahren ergibt einen vermeintlich sehr starken Kaffee, auf dem sich eine dichte, haselnussbraune Schaumschicht - die Crema - befindet, die zu seinem Aroma beiträgt. Durch die starke Röstung und eine typische Portionsgröße von 25 ml ist der Koffeingehalt einer Tasse Espresso jedoch geringer als der einer Tasse Filterkaffe (typisch 125 ml). Espresso wird in der Regel in kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tassen mit ca. 40 ml Fassungsvermögen serviert und gesüßt oder ungesüßt getrunken.
 
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Espresso-Bohne  
   
Für Espresso werden dieselben Kaffeebohnen wie für jeden Kaffee verwendet, allerdings werden die Bohnen meist dunkler geröstet. Dies ist notwendig, da sich bei der Zubereitungsart unter Druck im Vergleich zu herkömmlichen Methoden die natürliche Säure der Kaffeebohne überproportional schnell löst. Ein Espresso auf Basis normalen Kaffeemehls schmeckt unangenehm sauer. Da der Säuregehalt während des Röstvorgangs kontinuierlich sinkt, wirkt man diesem Effekt durch längere Röstdauer entgegen. Diese dunkle Röstung verleiht den Espresso Bohnen mehr Körper und sie hinterlassen im Mund einen volleren, schwereren Geschmack. Ein Nachteil der längeren Röstung ist allerdings, dass die Komplexität der Aromen nachlässt. Die Kunst des Röstens besteht demnach darin, für jede Sorte oder Mischung das ideale Gleichgewicht zwischen Säure, Körper und Aroma zu finden.
 
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Woher die Bezeichnung Kaffee stammt    
   
Der Name Kaffe ist vermutlich eine Herkunftsbezeichnung, die auf die Urheimat der Kaffeepflanze in der äthiopischen Provinz Kaffa verweist.
 
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Weltproduktion von Kaffee  
   
Brasilien ist der größte Kaffeeproduzent der Welt mit 1,772 Mio. Tonnen Kaffeebohnen, was ca. 25 Prozent der Welternte ausmacht, die bei 7,300 Mio. Tonnen pro Jahr liegt. Weitere große Kaffeebohnenproduzenten sind Vietnam, Kolumbien, Indonesien, Elfenbeinküste, Mexiko, Indien, Guatemala, Äthiopien, Uganda, Costa Rica, Honduras, Peru, El Salvador und Ecuador. Die bedeutendsten Hauptabnehmerländer sind weltweit die USA, Deutschland, Frankreich, Japan und Italien.
 
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Verbrauch von Kaffee  
   
Den größten Kaffeekonsum der Welt haben die Finnen. Jeder Einwohner Finnlands konsumierte 1998 11,3 kg Kaffee, was insgesamt 1737 Tassen pro Jahr beziehungsweise 5 Tassen pro Tag und Person entspricht.

Den größten Gesamtverbrauch haben die USA, 1998 betrug er schätzungsweise 1.148.000 t (Finnland: 58.000 t). Umgerechnet auf den einzelnen Bewohner der USA, entsprechen diese Zahlen 4,2 kg bzw. 646 Tassen pro Jahr (1,8 pro Tag).

Im Durchschnitt trinkt jeder Deutsche 4 Tassen Kaffee am Tag, das entspricht 160 Liter bzw. 6,7 Kilo pro Jahr. Damit ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen.

 
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Kaffee - Anbau   
   
Waren die Kaffeepflanzen zunächst nur in Afrika und Arabien verbreitet, so kam man bald auf die Idee, sie in anderen geeigneten Regionen zu kultivieren.

Die erste Anpflanzung außerhalb Afrikas und Arabiens geschah durch van Hoorn, der als Gouverneur von Niederländisch-Ostindien 1690 (nach anderen Quellen bereits 1658) in Ceylon und 1696 (oder 1699) auf Java erste Versuche anstellen ließ. Die dort verwendeten Pflanzen stammten aus Arabien. Von diesen Plantagen gelangten 1710 mehrere Exemplare nach Europa und wurden hier in verschiedenen botanischen Gärten kultiviert, z.B. in Amsterdam, wo erstmals ein Kaffeestrauch auf europäischem Boden gezogen wurde.

 
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Andere Länder, andere Namen    
   
Frankreich:
Café
Spanien Café
Portugal Café
Italien Café
Polen Kawa
Russland Kophe
Holland Koffie
England Coffee
Dänemark Kaffe
Griechenland Kaféo
 
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Das erste deutsche Kaffeehaus  
   
1673 öffnete das erste deutsche Kaffeehaus in Bremen seine Pforten.
 
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Kaffee als Handelsgut  
   
Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der Kaffee in vielen Ländern als „Volksgetränk” etabliert und die Bedeutung als Handelsgut stieg rasant: Lag der weltweite Bedarf um 1850 bei etwa 300.000 Tonnen, so wurde kurz nach 1900 bereits die Grenze von 1 Million Tonnen überschritten. Heute liegt die weltweite Kaffeeproduktion in einer Größenordnung von etwa 6,9 Millionen Tonnen und Kaffee ist nach dem Erdöl die zweitwichtigste Handelsware überhaupt.
 
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Coffea  
   
Die Gattung mit der lateinischen Bezeichnung Coffea zählt zur Pflanzenfamilie der Rubiazeen (Rötegewächse). Hierzu gehören ca. 500 verschiedene Gattungen mit über 6.000 Arten.
 
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Inhaltsstoffe  
   
Zu den wichtigsten Bestandteilen der Kaffeebohne zählen Kohlenhydrate, Fettstoffe, Wasser, Eiweißstoffe, pflanzliche Säuren, Alkaloide wie das Koffein, Mineral- und Aromastoffe. Diese sind je nach Coffea-Art verschieden.

Kohlenhydrate
30 - 40%
Fettstoffe 10 - 13%
Wasser 10 - 13%
Eiweißstoffe 11%
Säuren 4 - 5%
Mineralstoffe 4%
Alkaloide 0,8 - 2,5%
Aromastoffe 0,1%
 
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Wie Kaffee wirkt  
   
Seine anregende Wirkung entfaltet Kaffee ungefähr 30 – 45 Minuten, nachdem man ihn getrunken hat. Entsprechend der Reaktionsweise des einzelnen Menschen hält dieser kleine Aufputscheffekt zwischen eineinhalb und fünf Stunden an. Normalerweise wird Kaffee schnell vom Körper aufgenommen und langsam abgebaut. Die Halbwertszeit liegt bei fünf bis zwölf Stunden. So lange dauert es bis die Hälfte des Koffeins im Körper abgebaut ist.
 
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Wie Koffein wirkt  
   
Das Koffein regt das zentrale Nervensystem an und setz im Körper eine Reihe von verschiedenen Reaktionen in Gang. Darüber hinaus beschleunigt das Koffein den Stoffwechsel und sogar die Verbrennung von Kalorien.

Mythos "Kaffee wirkt entwässernd"
In der Laienpresse, aber auch von manchen Ärzten wird vielfach behauptet, dass Kaffee dem Körper Wasser entziehe und somit nicht zur Flüssigkeitszufuhr hinzugezählt werden dürfe. Dies ist jedoch nach Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V., die sich auf neuere Studien berufen, wissenschaftlich nicht haltbar.
Die DGE dazu wörtlich: „Das Getränk Kaffee ist ein wichtiger Teil der täglichen Gesamt-Wasserzufuhr. In der Flüssigkeitsbilanz kann Kaffee in aller Regel so wie jedes andere Getränk behandelt werden. Die Geschichte vom Kaffee als Flüssigkeitsräuber beruht auf einem Irrtum, ist also ein Märchen.
 
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Positive Effekte von Kaffee  
   
In einer Untersuchung des Nationalen Krebs-Zentrums in Tokio haben Forscher in einer zehnjährigen Studie herausgefunden, dass von 100.000 Kaffeetrinkern statistisch nur 214 Personen an Nierenkrebs erkranken. Da die entsprechende Erkrankungszahl bei Nicht-Kaffeetrinkern 547 beträgt, geht man davon aus, dass die Antioxidantien des Kaffees die Nierenzellen vor kanzerogenen Sauerstoffradikalen schützen. In einer Vergleichsuntersuchung wurde gezeigt, dass grüner Tee diesen Schutzeffekt des Kaffees nicht aufweist.

Eine weitere große epidemiologischen Studie, die National Health and Nutrition Examination Survey (publiziert am 1. Dezember 2005), wertete die Gesundheits- und Ernährungsdaten von 9.849 freiwilligen Teilnehmern aus. Es zeigte sich unter anderem, dass der tägliche Genuss von mehr als 2 Tassen Kaffee oder Tee die Wahrscheinlichkeit für chronische Lebererkrankungen deutlich reduziert. Dieser Effekt, den die Wissenschaftler hauptsächlich dem Koffein zuschreiben, wurde allerdings nur bei Menschen mit einem erhöhten Risiko für derartige Erkrankungen festgestellt, z.B. bei Alkoholikern oder Übergewichten.
 
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Negative Effekte von Kaffee
 
   
Bei übermäßigem Konsum von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken können folgende Nebenwirkungen und toxischen Symptome auftreten:

- Tachykardie, roter Kopf
- Unruhe, Tremor (Zittern), Nervosität, Angstzustände
- Gedankenflucht
- Schlaflosigkeit
- Konvulsionen

 
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Kaffee-Zitate
 
   

"Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe."
- Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

"Endlich hat uns der Trank von den Ufern des Orients erreicht. Kostet dieses Getränk mit großem Genuss, und euer Mahl wird eine wahre Freude sein bis zum Schluss."

- Leo XIII.

"Kaffee dehydriert den Körper nicht. Ich wäre sonst schon Staub."
- Unbekannter Autor -

"Kaffee ist eine Gabe für die Menschheit, denn Kaffee verbindet, Kaffee unterhält und Kaffee bildet!"
- Hauke Bielefeld -

"Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffetrinken ist Teil des Kletterns"
- Wolfgang Güllich, Leben in der Senkrechten -

"Mathematiker sind Maschinen, die Kaffee in Theoreme umwandeln." - Paul Erdös
"Schlaf ist kein adäquater Ersatz für Koffein."

- Unbekannter Autor -

"Wenn du zum Weibe gehst, halte dich frei von Sorgen und sei fröhlich. Auch solltest du nicht zu reichlich gegessen, wohl aber einen stärkenden Kaffee getrunken haben."
- Scheich Hefzawi, ca. 1516 -

 
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Teegeschichte  
   
Ebenso wie die Kaffeegeschichte so basiert auch die Geschichte des Tees auf vielen Legenden. Sicher ist eigentlich nur, dass das Ursprungland des Tees China sein muss.
Europa erhielt durch Holländer den ersten Tee, die ihn in Japan eingekauft hatten und 1610 in Amsterdam einschifften. Um 1635 wurde das Getränk in Frankreich bekannt, danach in
Russland und erst 1650 war Tee in England zu haben. Zu dieser Zeit konnten sich nur die Reichen den Tee leisten. In England kam es zur Schlacht zwischen den Anhängern des
neuen Getränks und den Gegnern, die alles Üble für Teetrinker prophezeiten. Doch gerade diese Auseinandersetzungen waren es wohl, die dem Tee verhalf, sich weltweit zu verbreiten. Er eroberte die Kaffeehäuser in London, wo bald mehr Tee als Kaffee getrunken wurde.
 
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Wer das erste Bier braute  
   
Die Geschichte des Bieres verliert sich Im Dunkel der Vergangenheit. DEN
Erfinderdes Bieres wird man wahrscheinlich nie benennen können. Das Bierbrauen war in
alten Zeiten eine Aufgabe der Frauen gewesen und ist es auch heute noch bei einigen Völkern. Es wird vermutet, dass eine Frau die Erfinderin des Bieres war, die den
Brotteig vergaß und ihn als eine in Gärung befindliche Masse vorfand und dann durch
weitere Prozesse das erste Bier entstand.
 
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Apfelwein  
   
Für den Apfelwein hat jeder im Frankfurter Dialetk so seine eigenen Namen. Ein alter
Hesse wird auch höchstens beim Italiener oder Griechen einen „Apfelwein“ bestellen,
ansonsten doch eher einen „Shoppen“. Es gibt auch noch ein paar andere, ebenso
gebräuchliche Namen für den Apfelwein:

•Äpfelwein •Äppelwoi •Äppler •Appelwein •Ebbelwei •Ebbelwein •Ebbelwoi •Schoppe
•Stöffche
 
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Das Brot von heute - wie es früher war  
   
Die Getreidekörner wurden zunächst roh verspeist . . .
Bis der Pflugbauer das handwerkliche Herstellen von Brot entwickeln konnte, waren noch viele Dinge (ständiges Bereithalten von Feuer bzw. das Erzeugen desselbigen, und viele andere Hilfsmittel) zu entdecken und zu erfinden. Ein dorniger langer weiter Weg für das
Brot von heute!
 
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Luras in der Gallura  
   
Hier steht einer der ältesten Olivenbäume der Welt. Nur wenige Kilometer von dem 2800 Einwohner zählenden Örtchen Luras in der inneren Gallura entfernt stehen zwei der ältesten Olivenbäume der Insel, vielleicht sogar die Ältesten ganz Italiens. Der Stamm des größten Baums hat in einem Meter Höhe einen Umfang von zwölf Metern. Forscher schätzen das Alter auf 3000 bis 4000 Jahren. Die beiden Bäume sind als Naturdenkmal staatlich geschützt.
 
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Die erste schriftliche Erwähnung des Kaffees findet sich in dem Anfang des 11. Jahrhunderts. Auch in der Bibel finden sich schon Andeutungen über die anregende Wirkung der Kaffeepflanze.
 
Der Kaffee als Getränk ist seit ca. 500 Jahren bekannt. Der Ursprung soll in der Provinz Kaffa in Abessinien liegen.
 
Ganz unabhängig von der Kaffeesorte: Rohkaffee hat keinen Geschmack. Erst durch die Röstung, bei der bis zu 1000 neue Substanzen in der Kaffeebohne entstehen, entfaltet der Kaffee sein charakteristisches Aroma.

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